Montag, 27. Juli 2015

Wenn zwei sich einig sind.

Dann freue ich mich besonders, wenn ich sie an diesem besonderen Tag dabei begleiten darf. Wie ihr auf #instagram bereits sehen konntet, durfte ich vor zwei Wochen in meine kleine Hochzeitssaison starten. Ich liebe Hochzeiten. Meine Vorfreude auf den so wichtigen Tag im Leben zweier Menschen wächst mit jedem Termin, der damit zusammenhängt. Bereits vor Monaten machten wir gemeinsam die Fotos für die Einladungskarten, der Termin wurde sofort in den Kalender eingetragen, Kirche und Location besuchte ich gemeinsam mit dem Brautpaar und wir besprachen letzte Wünsche.
Und dann? Konnte es losgehen. Auf einer Hochzeit bin ich dann übrigens meist die, die keiner kennt, aber die trotzdem überall dabei ist. Ich mag das, an einem solch schönen Tag die strahlenden Gesichter zu beobachten. Ungestellte Emotion ist das Erfolgsgeheimnis für schöne Fotos. Gute Stimmung lässt die Kamera vergessen und wunderbare Momente entstehen.
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Hochzeiten sind echt. Und für mich als Fotografin sind sie auch echt etwas Besonderes. Die Aufgabe lautet: Sei überall stets aufmerksam, aber sei unauffällig. Ich darf keinen wichtigen Moment verpassen, aber ich darf auch nicht im Weg stehen; ich muss überall dabei sein, aber ich darf nicht zum Mittelpunkt werden. So ist es am Ende des Tages das größte Kompliment, wenn ich gefragt werde, ob ich in der Kirche überhaupt fotografiert habe. Ich stand beim Ringwechsel gefühlte 10 Zentimeter vom Brautpaar entfernt ... danke! Es ist also, wie gesagt, etwas ganz Besonderes. Etwas, das ich liebe. Jedes Mal aufs Neue. Weil ich nach einem solchen Tag immer mit einem Lächeln nach Hause gehe und weiß, dass die Fotos das Brautpaar ein paar Tage später noch einmal strahlen lassen.
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Ich bedanke mich bei Katrin und Stefan, dass ich ihren wunderschönen Tag für sie festhalten durfte 
und wünsche hier noch einmal alles erdenklich Gute.

Sonntag, 12. Juli 2015

Dienstag, 7. Juli 2015

Donnergrollen.

Ich sitze am Fenster, meine Beine liegen auf dem Fensterbrett, draußen ist es bereits dunkel. Es wird Nacht und die Wolken ziehen auf. Ein heißer Sommertag soll Abkühlung finden. Ich liebe Gewitter. Ich liebe es, wenn der Himmel aufblitzt und ich danach auf das Grollen warte bis es über den Himmel zieht. Ein paar wenige Regentropfen finden ihren Weg zu meinen Füßen, doch noch ist es nicht so weit. Es ist das faszinierende Gefühl, bis zum heftigen Regenschauer herunterzuzählen und dabei den über den Häuserdächern zuckenden Blitzen zu folgen. Ich zähle die Sekunden bis die Urgewalt hereinbricht, auf die ich keinen Einfluss habe. Die Luft ist abgekühlt, die Atmosphäre besonders. Es geht los.

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Wie ich am liebsten auf die letzten Prüfungen lerne.