Sonntag, 7. Februar 2016

"Your friends should motivate and inspire you." [Inspiring people - Lena]

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"Your circle should be well rounded & supportive. Keep it tight. Quality over quantity always.
Noch im Oktober vergangenen Jahres schrieb ich übers Aussortieren (klick hier), also darüber, dass du wahrlich nicht alle Menschen im Leben brauchst. Vor allem nicht, wenn sie dir nicht gut tun. Denn wichtiger sind die Personen, die dich bereichern. Einfach, weil sie da sind und weil sie so sind wie sie sind. In meinem persönlichen Freundeskreis gibt es Menschen, die mich inspirieren, von denen ich mir in mancher Hinsicht noch was abgucken kann und die mir gut tun, wenn ich ihrer Nähe bin. Lena ist eine von ihnen.

Freitag, 5. Februar 2016

Passfoto-Panne

Blog

Passfoto-Pannen sind die viel schöneren Fotos. Immer. Weil man nicht permanent gequält neutral in die Linse starren kann. Drum ist es wichtig, zwischendrin mal zu blödeln, sonst wird das nichts. Das war mein Profitipp am Freitag. Bittedanke. Übrigens: niemand sieht wirklich so aus wie auf seinem Personalausweis. Das ist Gesetz. Wir sind alle eigentlich viel schöner.
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Samstag, 30. Januar 2016

Mein lieber langer Tag.

_DSC05495_870Lesen, lernen, schreiben, blödeln, essen, lesen, schreiben, Kopf auf den Tisch, weitermachen. "Ein Lotterleben haben diese Studenten!" Stimmt. Zeitweise. Aber die andere Zeit machen wir genau das, was ich eben erläuterte. Lesen, schreiben, lernen, verzweifeln, aber nicht aufgeben. Zwischendrin gönnt man sich dann eine Pause auf dem Balkon. Feinste Weintrauben und Käse, denn wir glauben zu wissen, was gut ist.

Sonntag, 24. Januar 2016

"Das macht dich auch nicht schöner." [Die Sache mit den Selbstportraits]

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Ich weiß noch genau, dass man mich damals, ganz am Anfang meines Fotografierens, fragte, wieso ich denn ständig Selbstportraits machte. "Das macht dich auch nicht schöner", hieß es. Harte Worte für ein 16-jähriges Mädchen, das da noch nicht wusste, dass man auf solche Menschen im Leben verzichten kann. Selbstportraits haben mir schon immer gut getan, deshalb beschloss ich für mich, nicht damit aufzuhören, sondern einfach nur die Plattform zu wechseln. Ich erstellte meinen Blog. Trotzdem, der Satz von vor sechs Jahren ist mir auch heute noch extrem präsent. Er hat sich in mein Hirn gebrannt. Und nun möchte ich das erste mal davon berichten, wieso ich mich überhaupt selbst fotografiere.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Mitte der Woche. Butter bei die Fische.

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Es kam mir letzte Woche, als ich eines Nachts durch die dunklen Straßen Bambergs spaziert bin, auf meinem Weg nach Hause. "Ich habe schon lange nichts mehr erzählt", dachte ich. Leider stimmt das. Mein letzter Beitrag ist schon einige Zeit her. Und dann habe ich überlegt, was ich euch überhaupt erzählen könnte. So einfach ist das nämlich nicht. Mein Leben befindet sich aktuell auf der Schnellstraße. Immer weiter, immer schneller, versuchen andere zu überholen, versuchen das nächste Etappenziel zu erreichen. Ich mache mich frühmorgens auf in die Uni-Bibliothek, sitze dort vor meinem Bildschirm, formuliere kluge Sätze und baue sinnvolle Zusammenhänge. Draußen sehe ich die Menschen vorbeihetzen, sehe sie kommen und gehen. Und wenn es dunkel wird, verlasse ich diesen Ort wieder. Ich nenne es "Realitätsflucht". Und zwar eine, die ich noch nicht einmal haben wollte. Neben all dem wichtigen Kram, den es zu erledigen gilt, muss ich mir auch nach wie vor Gedanken über meine Zukunft machen. Ich wünschte, ich bräuchte nur mal einen Tag investieren, mir Gedanken machen und danach wäre alles in trockenen Tüchern. Die Realität sieht klar anders aus - aber man wird ja wohl nochmal träumen dürfen. Was mir gerade auffällt: ich rede total wirr, oder? (L. würde jetzt einschreiten und sagen: "Du redest nicht, du schreibst!", aber das ist dann auch schon egal, oder?)
Das Foto da oben ist übrigens heute entstanden und zeigt Bamberg in seiner aktuellen Pracht. Ich mag den Schnee und ich mag die Kälte. Beides gibt mir zur Zeit angenehme Ruhe neben all den Verpflichtungen. Dieser Beitrag ist übrigens Produkt meines heutigen Motivationslochs, aus dem ich gerade nicht herauskomme. Ich sitze zwar in der Bib, schaue aber lieber aus dem Fenster. Applaus für mich.